Bitte um Kirchgeld

Liebe Gemeindeglieder,

 

an dieser Stelle sei zunächst allen gedankt, die 2019 und bereits für 2020 das freiwillige Kirchgeld gezahlt haben. Im vergangenen Jahr ist eine Summe von 10.120,00 Euro zusammengekommen. Daran sind alle Beitragszahler beteiligt. Es kommt maßgeblich auf die Beteiligung an.

 

Bereits der Apostel Paulus erbat vor rund 2.000 Jahren von den Gemeindegliedern in Korinth im heutigen Griechenland eine Spende für die Gemeinde in Jerusalem. Er schrieb: „Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber.“ (2. Korinther 9,7)

 

Auch für das Jahr 2020 bitten wir Sie herzlich um Ihren Gemeindebeitrag. Wir sind zuversichtlich, dass wir ein ebenso gutes Ergebnis wie 2019 erreichen. Die Sammlung für die Jerusalemer Gemeinde, nachzulesen im 2. Korintherbrief in Kapitel 8. Und 9., diente dazu, dem Mangel abzuhelfen und die Not zu lindern.

 

Für den Apostel Paulus war dies aber nicht der einzige Grund, warum er die Gemeinden um eine Spende bat. Für Paulus hatte Geld keinen Sinn an sich. Er sah den Sinn nicht im Ausgleich zwischen Arm und Reich und schon gar nicht im Anhäufen von Vermögen. Für Paulus bekommt es seinen Sinn erst, wenn es als Gabe Gottes verstanden wird. Deshalb erinnert er die Gemeinde zuerst daran, dass Gott sich selbst hingegeben hat in Jesus Christus. Dafür war zutiefst dankbar, was sich auch im Tun der Gemeindeglieder zeigen soll.

 

Auf diese Weise wird die Spende, so Paulus, eine Beziehung stiftende Kraft, die Gemeinden untereinander verbindet. Der Gemeindebeitrag ermöglicht erst, was wir heute unsere Kirche nennen.

 

Wenn Sie einen Beitrag für Ihre Gemeinde zahlen, zeigen Sie auch Ihre Dankbarkeit Gott gegenüber. Sie stiften Gemeinschaft, die sich in der Arbeit mit Menschen und Gottesdiensten, in der Seelsorge und der Erhaltung unserer Kirchen zeigt.

 

Das Geld, dass Sie Ihrer Gemeinde zur Verfügung stellen, ist nicht mehr nur eine nackte Zahl. Das Geld wird plötzlich mit Sinn erfüllt.

 

Dafür sind Ihnen die Kirchenälteste und Mitarbeiter sehr dankbar. Auch viele Gemeindeglieder freuen sich, wenn sie mit Ihnen zusammen Ihre Kirchengemeinde stärken können.

 

Für Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

 

Herzliche Grüße, Ihre Pfarrerin Cornelia Gerlitz

 


Ihr Merkzettel

 

Wie kann ich mein Kirchgeld bezahlen?

1. Sie überweisen das Geld:

 Kontoinhaber: KG Altengönna

 Bank: EKK Eisenach,

 IBAN: DE62 5206 0410 0008 0073 06

 BIC: GENODEF1EK1

 Zweck: Kirchgeld plus Name

 ODER

 2. Sie bringen das Kirchgeld ins Pfarrhaus, geben es bei Ihren Kirchenältesten

ODER

 3. nach den Gottesdiensten (bitte in einem mit Absender gekennzeichneten Briefumschlag) ab

ODER

 4. Sie richten einen Dauerauftrag ein.

 

Wie hoch ist das Kirchgeld?

Wir erbitten nach Beschluss der Gemeindekirchenräte von Ihnen einen Beitrag, der sich nach Ihren Möglichkeiten und daran bemisst, ob Kirchensteuern gezahlt werden. Diese von uns vorgeschlagene Staffelung ermöglicht es Ihnen, Ihr Kirchgeld selbst zu bestimmen.

 

Das Kirchgeld ist wie folgt gestaffelt:

 

• Gemeindeglieder, die Kirchensteuer zahlen (also v.a. die Berufstätigen):

3,50 € (pro Monat) / 42,00 € (pro Jahr)

 • Gemeindeglieder ohne eigenes Einkommen, volljährige Schüler, Azubis, Studenten, Empfänger von ALG II oder Sozialhilfe:

1,25 € (pro Monat) / 15,00 € (pro Jahr)

 • Alle anderen Gemeindeglieder mit Einkommen, einschließlich Renten und Arbeitslosengeld:

bis 600 € Nettoeinkommen: 3,00 € (pro Monat) / 36,00 € (pro Jahr)

 je 100 € über 600 € zusätzlich 0,50 € (pro Monat) / 6,00 € (pro Jahr)

 

Gibt es eine Spendenbescheinigung?

Ja! Das freiwillige Kirchgeld kann als Spende bei der Einkommen-steuererklärung geltend gemacht werden! Bis zu einer Spendenhöhe von 100,00 Euro gilt der Bankeinzahlungsbeleg als Nachweis. Bei größeren Spenden, Barzahlungen und Überweisungen per Dauerauftrag stellen wir Ihnen auf Wunsch gern eine Spendenquittung aus.

 

Vielen Dank!