Cospeda


Aktuelle Informationen

20.3.2020

Derzeit Restaurierungsmassnahmen an der Kirche

 

Gottesdienste und offene Kirche

Aufgrund der Corona-Pandemie findet der sonntägliche Gottesdienst für unserem Kirchengemeindeverband vorerst bis zum 31. August 2020 jeden Sonntag, 10.00 Uhr in der Kirche in Vierzehnheiligen statt!

 

In der Regel: monatlich um 10:30 Uhr am ersten Sonntag im Monat

 

Musikalischen Andachten: monatlich um 10:30 Uhr am dritten Sonntag im Monat

 

Immer die aktuellen Termine >>> hier

 

Offene Kirche (vorerst): 14:00 - 18:00 Uhr (Montag bis Freitag), 10:00 - 18:00 Uhr (Sonnabend und Sonntag)

Gemeinde und Kontakt

Kirchenvorstand: Matthias Leonhardt, Niklas Menge, Udo Pfeifer

Ev.-luth. Pfarramt Altengönna

Telefon: 036425 / 22271

E-Mail: kgv-vierzehnheiligen@kirchenkreis-jena.de

Historie

Das Dorf, das seit 1994 zu Jena gehört, war ursprünglich der Sitz der Adelsfamilie von Cossibode, auch Kossbode oder Kossweda.

Es wurde 1348 von den Vizthumen zu Apolda erworben, und 1359 an das Nonnenkloster Jena verkauft. Die erste bisher bekannte urkundliche Erwähnung fand 1259 statt. Deshalb feierte Cospeda 2009 sein 750-jäahriges Bestehen. Die Kirche in der heutigen Gestalt ist im Jahre 1699, wie über der Nordtür zu lesen ist, neu

errichtet. Einbezogen sind der mit Grabgewölbe versehene Chor und der Triumphbogen einer romanischen Vorgängerkirche, die ihrerseits auf den Fundamenten einer kleineren Kirche (wahrscheinlich aus dem 12. Jhdt.) stand. Das Langhaus ist mit einem Holztonnengewölbe ausgestattet. Der Turm war wohl ursprünglich höher und ist später abgetragen worden. Der Glockenraum ist ein Refugium der Kleinen Hufeisennasen, einer selten gewordenen und unter Naturschutz stehenden Art von Fledermäusen. Der NABU (Naturschutzbund) hat der Kirche eine Urkunde "Lebensraum Kirchturm" verliehen, vom Umweltamt ist die Kirche mit der Plakette "Fledermausfreundlich" ausgezeichnet worden.

 

 

Photos von der Kirche


Ausstattung

Die Kanzel ist ein Werk des Barock. Der einfache Taufstein stammt aus dem 17. Jhdt. Von den ehemals drei Glocken ist noch die mittlere vorhanden, die etwa aus der 1. Hälfte des 15. Jhdts stammt. Sie trägt die Inschrift in mariam + ere + ben ich gegossen _ amen+. (An Stelle von __ndet sich auf der Glocke ein sechsspeichiges Rad, das auf Erfurt als den Ort des Glockengusses hinweist.)

 

 


Restaurierung

Trotz einer kostenaufwendigen Reparatur des Turmdachs und des Westgiebels Anfang des neuen Jahrtausends war der Gesamtzustand der Kirche sehr unbefriedigend. Ein 2004 gegründeter Freundeskreis der Kirche Cospeda nahm sich dieser Aufgabe in den nächsten Jahren an. Mit Unterstützung durch den Kirchbauverein Jena wurde das gesamte Innere einschließlich einer neuen Elektrifizierung grundhaft erneuert. 2015 konnte die renovierte Eifert-Orgel aus dem Jahre 1906 eingeweiht werden, seit dem Reformationstag 2017 läuten wieder zwei Glocken und 2019 wurde das gesamte Dach einschließlich des Turmdachs neu gedeckt.


Lage